Legarius ist „OWL Startup Champion“

Bielefeld, 07. Mai 2018. In der FH Bielefeld stieg vor über 450 Startup-Begeisterten die zweite Auflage der „Startup Night _ OWL“. In Kooperation mit dem Innovationslabor der FH Bielefeld veranstaltete die Startup Region _ OWL Ostwestfalen-Lippes größtes Pitch-Event im Audimax der Bielefelder Fachhochschule, das von der „Digitalen Wirtschaft NRW“- Einer Initiative der Landesregierung NRW unterstützt wird.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Startup Region _ OWL die zweite Startup Night _ OWL auf die Beine gestellt haben. Damit unterstreichen wir mit dem Innovationslabor unser vielfältiges Angebot für Gründer an der FH Bielefeld“, so Dr. Stefanie Pannier, vom Innovationslabor der FH Bielefeld über ihre Startup-Aktivitäten.

Mit Charme und Witz führte Tim Donsbach (Radio Bielefeld) die 450 Zuschauer und Jury durch den Abend. Als Special Guest und Keynote Speaker trat Igor Simonow, Mitgründer von Urlaubspiraten.de, auf. Er nahm die Zuschauer mit auf eine spannende Reise durch seine Gründungsgeschichte. Er hat vor einigen Jahren während seines Studiums das Startups an der FH Bielefeld gegründet. Heute hat Urlaubspiraten über 200 Mitarbeiter und ist einer der meist besuchten Reisewebseiten in Deutschland. „Ich bin überwältig von dem Startup-Spirit an meiner alten Wirkungsstätte.“, so der Gründer. Neben der Gründerstory von Igor Simonow präsentierten fünf Startups aus der Region der Jury, bestehend aus Igor Simonow selbst, Prof. Dr. Inge Schramm-Wölk von der FH Bielefeld, Michael Pesch einem lokalen Business Angel, Marcus Böker von Phoenix Ventures sowie den Zuhörern ihre Geschäftsideen.

Darunter waren Marius Schröder für das Drohnen-Startup „Third Element Aviation“ aus Bielefeld, Thomas Reiher für „Amendate“ aus Paderborn, Daniel Riedinger für die „Assembly Solution“ aus Detmold sowie Karsten Eichenhofer für „Legarius“ und Lukas Tenge für das Startup „Collarcare“ aus Bielefeld.

Die Besonderheit an dem Abend war, dass die Teilnehmer über den Sieger abstimmen konnten. Mit einer überzeugenden Vorstellung konnte sich das Startup Legarius aus Bielefeld nach einer Stichwahl mit Collarcare als Sieger durchsetzen. Das Startup Legarius hilft Werkstätten dabei, bei gekürzten Versicherungsleistungen zu Unrecht gestrichene Gelder zurückzuerhalten. „Die Größe des Publikums hat uns umgehauen. Wir sind stolz uns gegen die anderen starken Startups durchgesetzt zu haben!“, so Karsten Eichenhofer, Gründer von Legarius.

 

Die Startup Region_OWL

Die Startup Region _ OWL ist ein Netzwerk von und für Gründer in der Region Ostwestfalen-Lippe. Initiiert wurde das Netzwerk von der Founders Foundation und wird auch vom Land NRW (DWNRW) unterstützt. Die entstehende Transparenz soll es Gründern und Gründungsinteressierten erleichtern, die richtigen Ansprechpartner und Anlaufstellen für ihre Ideen und Business Cases in der Region OWL zu finden. Unterschiedliche Eventformate, wie die Startup Night_OWL, sowie der Blog startupregionowl.de und sämtliche Social Media Kanäle bieten den Akteuren und Startups der Region die richtige Plattform um ihr Erfolgsstories zu erzählen und für das Thema Gründung zu inspirieren.

 

Kooperation Innovationslabor der FH Bielefeld

Die zweite Startup Night _ OWL wurde in Kooperation mit dem Innovationslabor der FH Bielefeld durchgeführt. Das InnovationslaborOWL unterstützt technologie- und wissensbasierten Hochschulausgründungen in Ostwestfalen-Lippe. Die Start-up Teams der Hochschulen bieten ein umfangreiches Programm an und begleiten ein Jahr lang bei jedem Schritt des Gründungsvorhabens.

Startups aus OWL auf der Hannover Messe 2018

Bei der diesjährigen Hannover Messe hatten ausgewählte Startups aus OWL die Gelegenheit, ihre Ideen auf dem Gemeinschaftsstand von it´s OWL zu präsentieren. Aus dem InnovationslaborOWL waren die beiden Teams Emilienbier und ClipHut mit am Start und gaben exklusive Einblicke in ihr Gründungsvorhaben. Das Startup Emilienbier hat ein Craft-Bier entwickelt, das in kleinen Chargen hergestellt wird und so individuelle Geschichten erzählt. Das Team von ClipHut hat hingegen Module konzipiert, die in kürzester Zeit zu kleinen, mobilen Häusern zusammengesteckt werden können.

Lilian Izsak (InnovationslaborOWL, Paderborn) zieht ein positives Fazit der Hannover Messe 2018: „Die Startups aus OWL haben hier eine hervorragende Möglichkeit, ihre Ansätze und Lösungen vor einem internationalen Publikum zu präsentieren – sie erhalten neue Impulse und können sich mit potenziellen Partnern vernetzen.“

Die Startups aus OWL hatten gleich zweimal die Chance, ihre Ideen vor größerem Publikum zu pitchen: Zum einen konnten sie ihre Ideen auf dem Forum „Tech Transfer“ vorstellen und später auf dem „NRW-Stand“ mit anschließender Panel-Diskussion.

Foto (TecUP): „Meet the Startups“ auf der Hannover Messe 2018 (v.l.n.r. Arthur Hartel, Lilian Izsak, Nikolas Rolf).

23 Gründerteams starten im Innovationslabor OWL

Auftakt des hochschulübergreifenden Projekts fand an der FH Bielefeld statt. Coaches der Unis Paderborn und Bielefeld sowie der Hochschule OWL und der FH Bielefeld betreuen die Start-Up-Ideen.

Bielefeld (fhb). 23 Ideen und Produkte aus verschiedenen Branchen, teils gerade erst zu Papier gebracht, teils schon „marktreif“, kamen beim ersten Netzwerktreffen des hochschulübergreifenden Projektes „Innovationslabor OWL“ am 21. Februar in der Fachhochschule (FH) Bielefeld zusammen. Über ein Jahr lang unterstützen die Coaching-Teams der Universitäten Paderborn und Bielefeld sowie der FH Bielefeld und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe die Start-Up-Teams bei der Gründung ihrer technologie- und wissensbasierten Hochschulausgründungen in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL). Neben einem intensiven Beratungsangebot profitieren die angehenden Gründerinnen und Gründer von zahlreichen Kontakten zu potenziellen Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Start-ups. Über einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren wird das „Innovationslabor OWL“ mit rund 1,3 Millionen Euro durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bei der Auftaktveranstaltung präsentierten die angehenden Gründerinnen und Gründer ihre Start-Up-Ideen. Die Ideen reichen vom speziellen Honig oder selbstgebrauten Bier über Lerncoachings und einem virtuellen Kleiderschrank bis hin zur Schreibwerkstatt. Dr. Sebastian Vogt aus dem Coaching-Team der Universität Paderborn erklärt die Vorteile der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit: „Wir haben uns für das Gründungsprojekt zusammengetan, weil es wichtig ist, unsere Stärken an den einzelnen Hochschulen gegenseitig zu nutzen.“ Prof. Dr. Tim Kampe von der FH Bielefeld ergänzt, dass „im Innovationslabor OWL besondere Fähigkeiten, Kompetenzen und Vielseitigkeiten zusammenkommen“. Von frischen Ideen bis zu Prototypen sei alles dabei.

Bei jazzigen Klängen des NÉK-Trios konnten die angehenden Gründerinnen und Gründer erste Erfahrungen untereinander austauschen und Kontakte knüpfen. Die nächste Netzwerkveranstaltung wird an einer anderen der vier beteiligten staatlichen Hochschulen stattfinden und ist bereits in Planung.

Foto (Katharina Stupp): Erstes Netzwerktreffen vom Innovationslabor OWL: Die Gründerinnen und Gründer kamen mit Vertreterinnen und Vertretern der Coaching-Teams.

NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart überreicht Förderbescheid für InnovationslaborOWL

Am Freitag, 27. Oktober, überreichte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, in Düsseldorf den offiziellen Förderbescheid für das Projekt „InnovationslaborOWL“ an Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP), der den Bescheid stellvertretend für die beteiligten Hochschulen des Campus OWL Universität Paderborn, Universität Bielefeld, Hochschule Ostwestfalen-Lippe und die Fachhochschule Bielefeld entgegennahm. Das InnovationslaborOWL wird über einen Förderzeitraum von drei Jahren mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert.

„Ziel des Kooperationsprojektes ist es, OWL als Gründer- und Hightech-Standort weiter zu stärken“, erklärt Pinkwart. Das Innovationslabor OWL spricht an den Standorten Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Höxter, Lemgo, Minden, Paderborn und Warburg eine Zielgruppe von rund 65.000 Studierenden und Wissenschaftler/-innen an. Im Rahmen des Projektes werden drei Kohorten von Start-ups über jeweils zwölf Monate qualifiziert, um so erfolgreiche Geschäftsideen zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen. Die Gründungsprojekte sind auf die vier Hochschulen verteilt und werden vor Ort durch Teams qualifizierter Coaches betreut. Insgesamt sollen hierdurch bis zu 45 Start-ups bzw. bis zu 100 Gründer/-innen betreut werden.

„Die starke Vernetzung der Hochschulpartner im InnovationslaborOWL wird vor allem Vorteile für Gründerinnen und Gründer generieren, da sie von den Stärken aller OWL Hochschulen profitieren können“, so Vogt.

Die Know-how-Vermittlung des InnovationslaborOWL erfolgt anhand eines umfangreichen Programms aus zielgerichteten Trainingseinheiten, die den Start-ups je nach Reife und Bedarf bereitgestellt werden. Darüber hinaus können sich die Gründerinnen und Gründer bei hochschulübergreifenden Netzwerktreffen untereinander austauschen und Kontakte zu externen Kooperationspartnern aus der gesamten Region OWL aufbauen. Jedem Start-up wird entsprechend der geplanten Entwicklung ein Markt-Mentor vermittelt. Hierbei handelt es sich um eine erfahrene Führungspersönlichkeit aus der Region, die den Entwicklungsprozess der Gründerinnen und Gründer über zwölf Monate hinweg begleitet und neben fachlicher Kompetenz, auch das persönliche Netzwerk mit einbringt.

„Die Förderung von Start-ups und jungen Gründern ist ein wichtiger Baustein für die gute wirtschaftliche Entwicklung einer Region. Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft trägt maßgeblich dazu bei, innovative Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle auf den Markt zu bringen“ erklärt Vogt.

Das InnovationslaborOWL wird neben der starken Einbindung in die regionalen Gründernetzwerke, vor allem an den beteiligten Partnerhochschulen, maßgebliche Synergieeffekte erzielen und gemeinsame Strukturen, Maßnahmen und Angebotsformate zur Gründungsförderung schaffen.

Innovationslabor OWL TecUP Vogt

Foto (TecUP, v.l.): Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer von TecUP, und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart.